| AN
UNS |
Plant Ihr Eure nächste Reise oder habt Ihr erstmal genug? |
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Wie war die Resonanz auf Eure Website? |
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Wie sind Eure Erfahrungen
bezügl. Vermarktung? |
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Wie hat eure Familie reagiert, als Ihr sagtet, dass Ihr so lange wegfahrt? |
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Wie waren die Reaktionen von Freunden und der Familie mit einem kleinen Kind so eine Reise zu machen? |
| . |
Was macht Euer Buchprojekt? Ist das Buch schon erhältlich? |
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Was genau beinhaltet Euer
Buchprojekt? |
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| VOR
DER REISE |
Wie seid Ihr denn mit Euren Ängsten umgegangen bzw. wie kann man diese "bewältigen"? |
| Finanzielles |
Was kostet eine Weltreise? |
| Finanzielles |
Wie habt Ihr das gemacht mit Job und Geld? |
| Finanzielles |
Wie werden die Finanzen am besten unterwegs geregelt - Visa, Traveller Cheques
o.ä.? |
| Finanzielles |
Wie war das eigentlich mit dem Untervermieten? Hat man nicht irgendwie ein blödes Gefühl dabei, dass jemand fremdes im eigenen Bett schläft und aus Deiner Kaffeetasse trinkt? |
| Gesundheit |
Wie habt Ihr Euch krankenversichert? |
| Kind |
Kann man mit schulpflichtigen Kindern das Reisen außerhalb der Ferienzeiten vergessen? |
| Kind |
Welche Spiele und Kinderbücher zum Vorlesen empfehlt Ihr? |
| Planung |
Welches sind die vier größten Hindernisse? |
| Planung |
Wie habt Ihr Flüge, Hotel etc. geplant? |
| Reiseziele |
Eure
"Learnings" für unsere Vorbereitung: Würdet Ihr an Eurer Route im nachhinein etwas ändern oder denkt Ihr, dass diese (für Kinder) ideal war? |
| Reiseziele |
Habt Ihr auch Infos zu Eurem "Testurlaub" in Thailand? |
| Reiseziele |
Unsere Route sieht wie folgt aus China, Tibet, Thailand, evtl. Laos und Kambodscha, Australien, Neuseeland, Chile, Argentinien und Galapagos. Haltet Ihr diese Route mit einem Kleinkind für machbar oder muten wir ihm und uns zuviel zu? |
| Reiseziele |
Welchen Standort in Südostasien würdet Ihr spontan als perfekt für strandliebende Kinder & kulturell interessierte Erwachsene aussuchen - auch z. B. für eine kürzere Reise? |
| Reiseziele |
Hattet Ihr bei
Eurem ersten Besuch - in Myanmar - einen Guide? |
| Allgemein |
Habt Ihr noch Links zu Familien die noch unterwegs sind? |
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| UNTERWEGS |
Auf Eurer großen Reise hatte Amelie gar kein "Schmusetier" mit, oder? |
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Gab es auch mal Phasen wo sich Eure Tochter gelangweilt hat oder gemault hat, weil irgendein Reise-Abschnitt zu lange gedauert hat, etc.? |
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Hattet Ihr bzw. Amelie Probleme mit Heimweh? |
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Ihr wart ja mit Amelie durchaus auch an Orten, die man nicht gerade als "kinderfreundlich" bezeichnen würde, z.B. das S21-Gefängnis in Phnom Phenh oder die Killing Fields. Hat sie das nicht tagelang beschäftigt? |
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Wie hat Amelie den langen und anstrengenden Flug verkraftet? |
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Wie ist es mit Freundschaften für die Kinder - trotz Sprachbarriere? |
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Wie habt Ihr das mit E-Mails und so gelöst - immer ins Internetcafe? |
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Wie habt Ihr Euch
vor Ort die Unterkünfte ausgesucht? |
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| NACH
DER REISE |
Und Eure Jobs? Als Ihr wieder da
wart - wie wart Ihr für die erste Zeit abgesichert? |
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Wie hat Amelie
sich durch die Reise verändert? |
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Wie war denn für Amelie die Umstellung nach der Reise, auf "wieder sesshaft sein"? |
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| ANTWORTEN |
| AN
UNS |
Plant Ihr Eure nächste Reise oder habt Ihr erstmal genug? |
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Genug? Noch lange nicht. Im Sommer reisen wir erstmal für 6 Wochen nach Burma - eine kleine Reise also. Und 2009 wollen wir
noch mal richtig los. Am liebsten für ein Jahr. Das ist der Plan!
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Wie war die Resonanz auf Eure Website? |
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Sehr gut! Danke, an dieser Stelle für all die lobreichen Mails. Ein paar Nörgler-Einträge gab
es natürlich auch - beschränkte sich aber auf zwei oder drei.
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Wie sind Eure Erfahrungen bezüglich
Vermarktung? |
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Von Vermarktung kann im Moment noch keine Rede sein. Da die Website komplett werbefrei ist bringt sie kein Geld, sondern kostet erstmal nur - den Luxus gönnen wir uns. Und Euch. Auch wenn unser Buch dann erscheint und zum Kauf angeboten wird, werden wir nicht im Ansatz für die Arbeit entlohnt werden. Reisen mit Kindern ist ein Nischenthema. Das einzige was bis
dato entlohnt wurde, war die Veröffentlichung von Maltes Burmafotos auf
www.geo.de/burma.
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Wie hat
Eure Familie reagiert, als Ihr sagtet, dass Ihr so lange wegfahrt? |
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Auch da sehr unterschiedliche Reaktionen (siehe oben). Natürlich waren alle erstmal traurig, dass sie uns - und vor allem Amelie - dann so lange nicht sehen würden. Aber im Großen und Ganzen war's okay. Keine Jubelstürme, aber eben auch keine Dramen.
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Wie waren die Reaktionen von Freunden und der Familie mit einem kleinen Kind so eine Reise zu machen? |
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Sehr unterschiedlich - wie die Menschen eben so sind. Die meisten Freunde kennen uns schon lange und trauten uns zu, verantwortungsvoll zu Reisen - und die Risiken hauptsächlich für Amelie zu minimieren.
Sie haben sich für und mit uns gefreut.
Es gab aber auch vereinzelt andere
Stimmen. "Wie? Ein halbes Jahr reisen? Nur Reisen, ganz ohne Aufgabe? Könnten wir uns nicht
vorstellen." oder "Das könnt Ihr doch nicht machen! Ihr entscheidet über den Kopf von Amelie hinweg!" oder "Was, wenn Amelie krank wird? Und von was wollt Ihr leben, wenn Ihr zurückkommt?"
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Was macht Euer Buchprojekt? Ist das Buch schon erhältlich? |
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Nein. Leider noch nicht und es wird auch noch ein bisschen dauern. Das Projekt ist einfach zu groß um es mal eben "nebenher" realisieren zu können. Andere Dinge (Jobs, Familie, etc.) haben da oftmals Priorität. Momentan ist der Umbau der Website in Planung, das wird aber noch dauern bis Herbst 2007. Aber dann könnt Ihr
- also Online-Vorabveröffentlichung - die Familien und ihre Geschichten kennenlernen.
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Was genau beinhaltet Euer
Buchprojekt? |
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Vorab wollen wir bereits mit der Website "Aufklärungsarbeit" betreiben und Mut zum Reisen mit Kindern machen. Das Buchprojekt wird dann verschiedene Familie und Ihre Reisen genauer vorstellen. Ob mit
drei Kindern, sechs Monate per Bus durch Südostasien oder mit einem Kind für ein Jahr per Fahrrad in Australien
unterwegs. Es ist alles dabei. Ein Schwerpunkt im Ratgeberteil
wird die Überwindung der "vier großen Hindernisse" - wie wir sie genannt haben.
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| VOR
DER REISE |
Wie seid Ihr denn mit Euren Ängsten umgegangen bzw. wie kann man diese "bewältigen"? |
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Wir haben uns unseren Ängsten (soviel gab´s da aber gar nicht) gestellt und evtl. Risiken - so gut es ging - minimiert. Was hier hilft, ist eine Risikoliste. Dazu werden alle möglichen Risiken gesammelt und niedergeschrieben (ist eine Projektmanagement-Methode). Anschließend bewerten (nach Schwere). Dann die sogenannte Eintrittswahrscheinlichkeit für jedes Risiko schätzen. So wird zunächst eine Rangfolge der Risiken erstellt.
Anschließend werden für jedes Risiko Maßnahmen bei Eintreten und Maßnahmen zur Vorbeugung beschrieben.
Es tut gut, das Kaleidoskop der möglichen Risiken und den Umgang damit mal auf eine Seite DIN A4 niederzuschreiben. Unser Rat: Nicht nur an Risiken und Ängste denken und das Unterbewusstsein mit negativen Bildern anfüttern, sondern BEWUSST auch positive Bilder im Kopf produzieren. Beispiel: Wie sähe "Unsere wunderbare Reise" als Beitrag einer Reisesendung im Fernsehen aus?
Mut zu Kino im Kopf!
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| Finanzielles |
Was kostet eine Weltreise? |
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Pauschal lässt sich das so nicht sagen. Es kommt immer darauf an wie, wohin und
vor allem, wie komfortabel man reist. Wir persönlich hatten ein
Tagesbudget von 100 Euro. Dies beinhaltete sämtliche anfallende Kosten (Transportmittel, Übernachtung, Essen, Eintrittsgelder, Spenden, Souvenirs, etc.). Letztendlich haben wir aber weniger gebraucht, obwohl wir gut gelebt haben und uns hin und wieder mal ein gutes Hotel mit Pool oder ein Fahrzeug mit Fahrer gegönnt haben.
Freunde von uns sind -
mit zwei Kindern - mit nur 25 Dollar pro Tag
ausgekommen. Deren Reiseschwerpunkt lag allerdings in
Kambodscha. Euer Budget sollte daher auch auf die allgemeinen
Lebenshaltungskosten im Reiseland abgestimmt werden.
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| Finanzielles |
Wie habt Ihr das gemacht mit Job und Geld? |
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Geld ansparen!
Laufende Kosten in der Reisezeit minimieren! Also: Wohnung untermieten, Auto abmelden, Versicherung auf Eis legen, Abos kündigen
etc. Mehr dazu auch in unserem Ratgeber.
Zum Jobhandling gibt's hier
mehr.
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| Finanzielles |
Wie werden die Finanzen am besten unterwegs geregelt - Visa, Traveller Cheques o.ä.? |
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Den größten Teil hatten wir als Traveller Cheques dabei, dann noch 2 Kreditkarten und Bargeld (Dollar und Euro). Das alles - neben wichtigen Dokumenten wie Pässe, Flugtickets etc. - wasserdicht und immer "am Mann"
verstauen. Die notwendigen Visa für das nächste Land haben wir vor Ort organisiert - was in
Bangkok überhaupt kein Problem ist.
Die sogenannten On-Arrival-Visa,
also jene, die man im Zielland direkt im Flughafen bei Ankunft
bekommt, sind noch eine Ausnahme. Da die Zoll- und
Reisevorschriften in asiatischen Ländern manchmal
unbeständig sind, empfiehlt es sich, die Visa immer vor der
Reise ins Wunschland zu organisieren. In Myanmar ist bis heute
(Stand Sommer 2007) noch kein On-Arrival-Visum möglich. Dann
darfst Du Dich gleich wieder in die nächste Maschine setzen.
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| Finanzielles |
Wie war das eigentlich mit dem Untervermieten? Hat man nicht irgendwie ein blödes Gefühl dabei, dass jemand fremdes im eigenen Bett schläft und aus Deiner Kaffeetasse trinkt? |
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Das Untervermieten hat super geklappt. Alle persönlichen Dinge (Kleider, Photoalben, wertvolle Dinge, Computer, unsere heißgeliebte Espresso-Maschine, etc.) hatten wir in unserer Mädchenkammer eingeschlossen und der Rest war uns mehr oder weniger egal. Unsere lieben Nachbarn und Freunde haben sich um die weitere Vermietung gekümmert, Kaution entgegengenommen, Schlüssel verteilt, Putzfrau organisiert und was es noch so alles zu tun gab.
Insgesamt waren in sechs
Monaten drei verschiedene Zwischenmieter in unserer Wohnung und haben alles bestens hinterlassen.
Wir würden das jederzeit wieder machen (auch für unsere 6wöchige Burmareise im Sommer haben wir Zwischenmieter
gefunden). Zudem reduziert das unseren größten
Fixkostenblock (=Miete) erheblich.
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| Gesundheit |
Wie habt Ihr Euch krankenversichert? |
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Malte und Amelie - beide privat versichert - konnten sich über Ihre Krankenkasse auslandsversichern.
Annette musste sich (weil sie unbezahlten Urlaub hatte) für die Zeit der Reise, bei
ihrer Krankenkasse (Techniker) freiwillig versichern und zusätzlich noch eine Auslandskrankenversicherung abschließen. Dies
wiederum hat sie über Maltes Privatversicherung gemacht. Das geht aber alles sicher günstiger. Die ADAC-Auslandsversicherung soll gut und günstig sein.
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| Kind |
Kann man mit schulpflichtigen Kindern das Reisen außerhalb der Ferienzeiten vergessen? |
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Nein. Sicher ist es in Deutschland nicht ganz so einfach, sein Kind aus der Schule zu nehmen.
Wir haben Schulpflicht und nicht nur Lehrpflicht wie z.B. in Österreich. Doch bis dato haben wir noch von keinem Fall gehört, bei dem die Schule sich komplett verweigert hat. Das hängt natürlich auch vom Leistungsstand des Kindes ab.
Grundsätzlich kann man aber davon ausgehen, einen Weg zu finden. Als
langzeitreisende Familie ist man immer noch eine Ausnahme. Die
Schulleitung dürfte somit keine Angst haben, dass es plötzlich massenweise Nachahmer gibt. Und natürlich muss man auf der Reise den
Schulstoff bearbeiten. Hier der Aufwand - nach den Berichten
unser interviewten Familien - jedoch nur ein Bruchteil des
Zeitaufwandes in der Schule. Die Lernumgebung - ein Lehrer =
ein Kind - ist eben extrem effizient.
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| Kind |
Welche Spiele und Kinderbücher zum Vorlesen empfehlt Ihr? |
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Wir haben uns für ein Vorlesebuch von Hans Fallada - Geschichten aus der Murkelei - entschieden (was eine sehr gute Entscheidung war, da die Geschichten auch für Erwachsene nett zu lesen sind). Außerdem für einen Stapel
Pixi-Bücher, die wir - sobald wir sie auswendig konnten - an einheimische Kinder
verschenkt haben. So war allen geholfen.
Ansonsten sind alle möglichen
Kartenspiele zu empfehlen, bzw. alles was nicht zu viel Platz wegnimmt. So auch Kniffel und ein
Mini-Memory. Das Memory und "Schwarzer Peter" sind ganz wunderbare Spiele, weil einfach zu erklären und nonverbal zu spielen - so konnte Amelie auch mal mit laotischen Kindern spielen.
Für Amelie waren Buntstifte
auch sehr wichtig. Sie hatte ihr eigenes Moleskine-Notizbuch, aus dem ein Bilder-Tagebuch wurde.
Eine sehr schöne Erinnerung. Mehr dazu auch im Ratgeber.
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| Planung |
Welches sind die vier größten Hindernisse? |
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Finanzierung, Gesundheitspflege unterwegs, Schulpflicht, Reintegration in den Job.
Diese werden wir noch eingehend im Buch
behandeln.
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| Planung |
Wie habt Ihr Flüge, Hotel etc. geplant? |
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Vorab gebucht hatten wir nur den Hinflug nach Bangkok und
sechs Monate später von dort den Rückflug. Alles andere haben wir vor Ort organisiert. Flüge, Tickets, Visa und auch Gästehäuser.
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| Reiseziele |
Eure "Learnings" für unsere Vorbereitung: Würdet Ihr an Eurer Route im nachhinein etwas ändern oder denkt Ihr, dass diese (für Kinder) ideal war? |
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Für uns war die Route
super:
- Akklimatisieren in
Bangkok
- Abenteuerspiel Angkor
- Schiffstour nach
Vietnam
- Baden auf Phu Quoc
(Vietnam)
- Zugfahrt nach Hanoi
- Bootstour in der Halong
Bay
- Fahrradfahren in Vang Vieng
- Relaxen in Luang Prabang
usw.
Alles schön abwechslungsreich und
im angemessenen Tempo. Darauf kommt es an! Die Route funktioniert
bestimmt auch andersrum.
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| Reiseziele |
Habt Ihr auch Infos zu Eurem "Testurlaub" in Thailand? |
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Wir finden, dass Thailand als Einstieg für eine Südostasien
bestens geeignet ist: Eine gut ausgebaute Infrastruktur, gute medizinische Versorgung und die Möglichkeit sich auf Englisch verständigen zu können.
Das erleichtert vieles. Zu Beginn kann man sich erst einmal in touristisch komplett erschlossenen Gegenden akklimatisieren und dann peu à peu in die
noch nicht so entdeckten Teile ziehen.
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| Reiseziele |
Unsere Route sieht wie folgt aus China, Tibet, Thailand, evtl. Laos und Kambodscha, Australien, Neuseeland, Chile, Argentinien und Galapagos. Haltet Ihr diese Route mit einem Kleinkind für machbar oder muten wir ihm und uns zuviel zu? |
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Grundsätzlich: Nehmt Euch nicht zu viel
vor! Lasst Euch treiben. Bleibt flexibel. Zeitdruck braucht man nun wirklich nicht auf einer Reise. Auch wir hatten noch viel mehr Länder auf unserem
Plan. Aber wir merkten schnell, dass das so nicht klappen wird. Daher unser Motto:
Der Plan ist, keinen zu haben!
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| Reiseziele |
Welchen Standort in Südostasien würdet Ihr spontan als perfekt für strandliebende Kinder & kulturell interessierte Erwachsene aussuchen - auch z. B. für eine kürzere Reise? |
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Ganz spontan: Thailand! Super Strände, fantastische Tempel, im Norden eine herrliche Landschaft, gute
Infrastruktur. Alles sehr entspannt. Nicht umsonst haben wir unseren "Probeurlaub" dorthin gemacht und Amelies Asientauglichkeit getestet.
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| Reiseziele |
Hattet Ihr bei
Eurem ersten Besuch - in Myanmar - einen Guide? |
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Ja, hatten wir. Können wir auch sehr empfehlen und stellen gerne einen Kontakt her.
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| Allgemein |
Habt Ihr noch Links zu Familien die noch unterwegs sind? |
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Ja, einige davon sind auf unserer
Linkliste zu finden.
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| UNTERWEGS |
Auf Eurer großen Reise hatte Amelie gar kein "Schmusetier" mit, oder? |
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Obwohl wir gemeinsam beschlossen hatten ihre Puppe Emma zu Hause bei Amelies Freundin Elise in Pflege zu geben (so eine große Reise ist nix für Puppenbabys) hatte Amelie natürlich ein Kuscheltier dabei. Einen Hasen namens Häsili. Leider ist uns dieser - lange zurück in Berlin - vor unserem Haus verlorengegangen, auch eine großangelegt Suchaktion hat
nichts genutzt. Schade.
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Gab es auch mal Phasen wo sich Eure Tochter gelangweilt hat oder gemault hat, weil irgendein Reise-Abschnitt zu lange gedauert hat, etc.? |
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Soweit ich mich erinnern kann, war es nur in Burma etwas anstrengend mit und für Amelie. Da wir eine komplette Rundreise gemacht haben und die Entfernungen doch sehr groß sind, saßen wir oft und lange im Auto. Da war Klein-Amelie dann auch schon mal genervt.
In all den anderen Ländern gab es überhaupt keine Probleme. Wenn es Amelie auf der Fahrt zu langweilig wurde,
hat sie geschlafen. Und ansonsten gab es ja immer so wahnsinnig viel Neues und Spannendes zu sehen. Auch unsere
Spiele haben da sehr geholfen.
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Hattet Ihr bzw. Amelie Probleme mit Heimweh? |
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Manchmal hatte sie schon Heimweh nach den Omas und Opa und all Ihren Freunden. Hat sich aber in Grenzen gehalten. Dank Internet hatten wir regen Kontakt nach Deutschland. Ihre Puppe Emma (wir hatten sie bei Amelies Freundin Elise in Pflege gegeben) hat sie oft vermisst. Elise hat hin und wieder ein Foto von Emma und ihren neuen Puppenfreunden gemailt, da saß Amelie dann ganz gerührt mit Tränen in den Augen am PC und hat ihre Emma auf dem Bildschirm
gestreichelt (Das nächste Mal kommt Emma übrigens mit!).
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Ihr wart ja mit Amelie durchaus auch an Orten, die man nicht gerade als "kinderfreundlich" bezeichnen würde, z.B. das S21-Gefängnis in Phnom Phenh oder die Killing Fields. Hat sie das nicht tagelang beschäftigt? |
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Ja, das hat sie schon sehr beschäftigt. Wir mussten ihr alles erklären, wieso, weshalb, warum. Aber es hat sie nicht belastet. Kinder gehen anders damit um. Zumindest ist es bei Amelie so. Wenn sie ein verstümmeltes Kind (Mienenopfer) gesehen hat, hat sie natürlich geguckt und uns Löcher in den Bauch gefragt. Sie fand das auch alles fürchterlich gemein und ungerecht, aber dann war es auch wieder ok. Für sie war es Teil einer anderen Welt.
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Wie hat Amelie den langen und anstrengenden Flug verkraftet? |
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Für Amelie sind Flüge
- auch Langstreckenflüge - kein Problem:
- Amelie möchte gerne mal Stewardess werden und beobachtet somit ständig Ihre "Vorbilder" bei der Arbeit.
- Es gibt das Bord-TV-Programm, das - egal was kommt - Amelie als "Nichtfernsehkind" voll in seinen Bann zieht.
- Flüge nach Asien
sind in der Regel abends. D.h. spätestens beim zweiten Film und nach dem Essen schläft sie tief und fest.
Kopf bei Mama und Beine bei Papa auf dem Schoß. Was will man
mehr?
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Wie ist es mit Freundschaften für die Kinder - trotz Sprachbarriere? |
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So viele Kinder haben wir gar nicht kennengelernt.
- Amelie war und ist von Natur aus eher schüchtern.
Sie spielt gerne mit sich allein. Es passiert eher selten,
dass sie von sich aus auf ein anderes Kind zugeht.
- Es gab nicht so viele
Kinder, wo wir waren. Bzw. waren die in der Schule oder sonstwo.
- Wenn Kinder da waren,
hat Amelie auch mit ihnen gespielt. Das war sehr nett.
Hervorragend macht sich da Schwarzer Peter, Memory oder gemeinsam puzzeln und malen. Das geht alles nonverbal
über Blicke und Gesten.
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Wie habt Ihr das mit E-Mails und so gelöst - immer ins Internetcafe? |
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Außer in Myanmar war es in den anderen Ländern kein Problem, ein Internetcafé zu finden, in dem wir auch mal unser Laptop anstecken konnten.
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Wie habt Ihr Euch
vor Ort die Unterkünfte ausgesucht? |
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Entweder nach Empfehlungen von anderen Reisenden oder durch die Reiseführer (Lonely Planet und Stefan Loose).
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| NACH
DER REISE |
Und Eure Jobs? Als Ihr wieder da
wart - wie wart Ihr für die erste Zeit abgesichert? |
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Annette hatte das Glück,
unbezahlten Urlaub nehmen zu können. D.h. wir kamen am letzten Aprilfreitag zurück und montags saß
sie wieder im Verlag. Malte - als Selbstständigem - passte es gut in die Projektplanung. Als wir zurück waren, dauerte es dann tatsächlich ein paar Wochen bis er wieder "was zu tun" hatte.
Finanziell waren wir aber darauf vorbereitet. Und Amelie ist auch gleich am Montag nach unserer Rückkehr wieder zur "Kinderladenarbeit" gegangen.
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Wie hat Amelie
sich durch die Reise verändert? |
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Amelie ist selbstbewusster und offener gegenüber anderen geworden. Außerdem hat sie ein ausgesprochen gutes Sozialverhalten (wobei sie das vorher auch schon hatte). Auf der Reise war sie ständig dran ihr Spielzeug zu verschenken.
Die Konfrontation mit Armut und Elend hat sie mitfühlend
gemacht. Sie hat gelernt, zu entscheiden, wem sie wieviele
Almosen bzw. Spenden gibt.
Amelies erste Idee nach der Rückkehr war, dass wir doch in eine kleinere Wohnung ziehen könnte, da unsere zu groß sei für
drei Personen.
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Wie war denn für Amelie die Umstellung nach der Reise, auf "wieder sesshaft sein"? |
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Überhaupt kein Problem - ohne Untertreibung. Wir landeten morgens in Berlin und fuhren auf dem Nachhauseweg in der Nähe des Kinderladens vorbei: "Kann ich nachher in mein Kinderladen gehen?" Zuhause haben wir dann erstmal ausgepackt und ausgeräumt. Nachmittags kamen Elise und Pit (ihre zwei besten Freunde aus unserem Haus) vom
Kinderladen nach Hause und hatten für Amelie im Garten eine kleine Willkommensparty mit Blumen, Kuchen und Gedicht vorbereitet. Die
drei haben sich gesehen und nach fünf Minuten zusammen gespielt, als wäre Amelie mal eben über
das Wochenende weggewesen. Unglaublich.
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