VIETNAM
24.11.2004 bis 02.01.2005  |  <<  Phu Quok  Saigon  Hanoi  >>

Der "Swingel Puhl": Amelies Hauptaufenthaltsort.

Manchmal geht das Wasser auch dahin, wohin es nicht soll.

Amelie neben einem vietnamesischem Rundboot.

Links freundlich, rechts außen schamhaft.

Der Fischmarkt im Hauptort Duong Dong.

Phu Quok
27.11.2004 - 06.12.2004

Endlich Meer. Strand. Sonne! Sonst ist auf Phu Quok nicht viel los. Wir leisten uns ein paar Tage faules Lenzen im Tropicana Resort. Die Anlage versteckt sich unter vielen Palmen. Von hier aus sind es nur ein paar Schritte bis zum Meer. 

Amelie will jeden Tag in den "Swingel Puhl". Die kleine Kröte wird von Tag zu Tag mutiger. Zuerst wollte sie gar nicht vom Beckenrand reinspringen. Jetzt traut sie sich, alleine und sogar ohne Schwimmflügel unterzutauchen. Allerdings müssen wir sie dann immer auffangen. Und jeden Tag geht's ins Meer. Eine nette Schweizerin schenkt uns ihre Kinderluftmatratze. Es herrscht bestes Sommerwetter bei Temperaturen um dreißig Grad. Herrlich!

Nach ein paar Tagen spazieren wir am Strand entlang zum nächsten Fischerort Duong Dong. Wir ziehen vorbei an den ersten Behausungen, allesamt ärmlichste Bretterbuden. Eine Handvoll Kinder strömt auf uns zu und grüßt aufgeregt. Nach Austausch von ein paar gestikulierenden Nettigkeiten stapfen wir weiter durch den Sand zu, der sich jetzt mit glitschigen Felsen abwechselt.

Im seichten Gewässer sammeln wir ein paar herrliche Muscheln ein, entdecken aber auch ein paar organische Beweisstückchen für das nicht vorhandene Sanitärsystem in dieser Gegend.

Der Fischmarkt in Duong Dong ist ganz sehenswert. Meine Mädels scheuen allerdings die Marktbegehung ob des Fischwassers, das auch mal über die Flip Flops schwappt. Das darf einen Fotografen nicht erschüttern und ich werde mit ein paar schönen Motiven belohnt.  

Ein paar Tage später erkunden wir die Insel mit Mietauto und Fahrer. Selbstfahren ist nicht erlaubt in Vietnam. Es geht in den äußersten Nord-Osten, zum Cape Ganh Dau, einem kleinen Fischerort mit Kutterarmada. Sonst ist hier aber nix zu sehen. Amelie darf sich von einem kauzigen Alten ein paar schöne Muscheln aussuchen. 

Nach einer magenerschütternden Anfahrt über eine Sandpiste gelangen wir zum Sao Beach, einem wunderschönen weißen Sandstreifen mit kräftiger Brandung. In einer namenlosen palmenbeschatteten Bretterbude stopfen wir uns unvornehm voll mit Shrimpshaufen - fast bis zum Eiweißschock.

Zurück im Hotel schleppen wir uns - noch sättigkeitstaumelnd - zum Strand hinunter, um den Sonnenuntergang hinter dem Meer zu genießen. Das kann man in ganz Vietnam nur an diesem Strand.
  

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Der Muschelverkäufer.

Sundowner-Klassiker.